"Es ist schon etwas anderes, hier zu stehen und das selbst zu sehen", hält David beim Rundgang durch das ehemalige Konzentrationslager fest. Die Reise, die die siebten Klassen jedes Jahr unternehmen, bietet Schüler:innnen die Möglichkeit, sich mit dem Thema Holocaust eingehend zu beschäftigen. Im heurigen Schuljahr fuhren die Schüler:innen der 7a und 7b von 08. bis 10. April mit den Professorinnen Kimberger und Vlcek nach Polen.
Die Besichtigung der Krakauer Altstadt sowie des Wawels umschlossen das Kernprogramm: der Besuch des jüdischen Viertels Kazimierz und des Memorials Auschwitz Birkenau. Die Jugendlichen erfuhren viel über die Entstehung des jüdischen Viertels, über die reiche jüdische Kultur und die bis heute gebliebenen Spuren davon. Der Besuch des Memorials stellte den wesentlichen Teil dieser Reise dar. Eine Führung durch das Stammlager Auschwitz I sowie Auschwitz II Birkenau zeigte nicht nur, mit welchen Mitteln das NS-Regime gezielt Menschen verfolgte, demütigte und tötete, sondern auch wie wichtig, die Auseinandersetzung mit diesen Gräueltaten ist, um für eine pluralistische, freie, demokratische und die Menschenwürde hochhaltende Gesellschaft einzustehen. "Es war auf jeden Fall sehr lehrreich und hat mir einen großen Einblick gegeben", fasst Anja ihre Eindrücke zusammen.


