Trockene Heizungsluft im Winter begünstigt Atemwegserkrankungen. Im Wahlpfichtfach Physik haben wir nach effizienten und nachhaltigen Lösungen gesucht, um die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu optimieren.
Mit „Denkflex“ zu neuen Ideen
Der Startschuss fiel mit der Kreativitätstechnik „Denkflex“. Unter dem Motto „100 Gründe für die aktive Luftbefeuchtung“ führten wir Perspektivenchecks durch und sammelten zunächst wertungsfrei originelle („flexy“) Ideen. Erst nach diesem intensiven Austausch wurden die Ansätze kategorisiert und auf ihre Machbarkeit geprüft.
Physik und Technik der Befeuchtung
Ein idealer Luftbefeuchter benötigt eine Wasserquelle, ein Verdunstungssystem und gezielte Luftzirkulation durch Ventilatoren.
Unsere praktischen Umsetzungen reichten von einfachen Methoden bis hin zu technischem Eigenbau:
· Passiv: Messung der Verdunstungsmenge mittels unterschiedlicher feuchter Tücher auf einem selbst gebauten Gestell inkl. Ventilator und Solarstromversorgung.
· Aktiv: Optimierung eines bestehenden Ultraschallverneblers mittels Passlamethode (Pruduktanalyse und Optimierung).
· Analyse der Werte mittels Hygrometer, Waage sowie Darstellung durch Infrarotkamera.
Nachhaltigkeit im Fokus
Im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG) untersuchten wir die Effizienzsteigerung durch Ventilatoren. Ein Highlight war die Planung einer autarken Stromversorgung mittels Solarmodulen und Akkus, um den Betrieb vollständig auf Basis erneuerbarer Energien zu ermöglichen.
Dieses Projekt bewies: Durch die Kombination von physikalischem Know-how und kreativen Denkmethoden lässt sich unser Schulalltag gesund und nachhaltig mitgestalten.






